Reith im Alpbachtal - Mayrhofen

Hallo liebe Sportsfreunde,

ersteinmal grüße ich meine Oma, die heute 90 wird *drück*

Heute ging es also um 9Uhr los. Gegrüßt sei der Mann vom Squeezy, der mit uns einen kleinen Gag gemacht hat. Mein Freund, sei froh, dass eure Sachen so gut sind, sonst würden wir die nicht mehr zu uns nehmen ;)…
Naja, heute sollte der längste Tag werden, zumindest laut Papier: 3424hm und 87,31km.
Und es wurde auch unser längster Tag, wir waren 6:30 unterwegs…
In Mittenwald war das Starterfeld recht entspannt, was auch am gestrigen Tag gelegen haben könnte. Nach kurzer Einfahrt ging es in den ersten Berg, 600hm. Dank frühzeitigem Start war es hier noch angenehm. Man kann nicht sagen kühl, aber noch angenehm. Mit viel Asphalt und Schotter ging es in die erste Abfahrt. Phänomen am heutigen Tag: Autos – überall – vor allem in den Abfahrten war dies nicht wirklich ohne. Es herrscht laut Reglement zwar Rechtsfahrgebot, aber rechts ist oft ziemlich weit links… Im Gegenzug steht ja auch überall, dass eine Radrennen auf der Strecke stattfindet. Also liebe Autofahrer, immer schön aufpassen, vor allem wenn ihr bergauf fahrt und euch hunderte Mountainbiker mit Nummern entgegenkommen. Ich weiß nicht, ob heute etwas passiert ist, aber es scheint sehr wahrscheinlich, dass es Berührungen mit anderen Fahrzeugen im Straßenverkehr gegeben haben könnte. Unser kleines Team wurde von diesem Unglück heute verschont und wir hoffen, dass dies auch so bleibt. Apropos Verletzungen, einige andere Teams hatten sich nach der gestrigen Etappe dann doch einige körperliche Blessuren, wie sich heute zeigte. Von Gesichtsverletzungen, über Schürfwunden, über verbundene Arme konnte man alles sehen. Es war zwar in Maßen, aber es gibt sie.
Was noch auffiel: am zweiten Berg konnte man sehen, welchen Teams die Körner von gestern noch so richtig fehlten. Ich selbst habe mindestens eine Hand voll Teams gesehen, bei denen der eine Teampartner den anderen die Steigungen hochschob. Gordon hatte sich von gestern auch nicht so ganz erholt, fuhr aber trotzdem mit dickem Puls die Berge hoch.
Die Abfahrt vom zweiten Berg war sehr cool zu fahren und ultra-flowig. Leider können es ein paar Leute einfach nicht sein lassen, auf den Wegen rumzuparken (Gruß an Chris J ). Das man Angst hat ist ja ok, aber lasst die anderen dann doch wenigstens vorbei, die Kopf und Kragen riskieren wollen. Das Thema gilt eigentlich auch bergauf auf Trails. Nur weil eine Stelle für einen selbst nicht fahrbar ist, heisst das nicht, dass die anderen dieses Stelle nicht auch fahren können und unbedingt hinter euch im kleinsten Gang bleiben wollen. Klar ist dies ein Rennen, trotzdem ist es eigentlich unproblematisch kurz zur Seite zu gehen. Wahrscheinlich sind jetzt Etliche angekotzt, aber es ist nun mal so.
So der dritte Berg 1400hm am Stück hinauf zum Geiseljoch. Am Anfang nur Asphalt, dann Schotter und dann Trail (siehe auch oben). Zurück noch mal zum zweiten Berg: der hatte 1000hm, da kann man schon mal verzweifeln, wenn man in den Trails nicht voran kommt.
Der Weg von Weerberg nach Innerst geht mit bis zu 17% über feinsten Teer. Und ihr könnt mir alle glauben, die ihr dies lest, um 12h ist das kein Spass mehr. Es waren 41 Grad und der einzige Wind, der blies, war ein leichter Rückenwind, den man aber nicht merkte, ausser man blieb stehen. Also bei jedem zweiten bis dritten Brunnen angehalten und den Kopf und das Trikots im kühlen Nass getränkt. Auf dem weiteren Weg durch den Wald hinauf zum Geiseljoch (2252hm), zeigte der Lorenz (die Sonne) welche Kraft er hat und prahlte.
Was wir an Wasser in uns geschüttet haben und was wir an Wasser auf uns geschüttet haben, dürfte sich in etwa die Waage halten. Es ist jedenfalls irre. Nach zig Wochen Regen ist jetzt in Österreich der Jahrhundertsommer (ich habe ein deja-vu) ausgebrochen. Morgen wird ähnlich heiß werden. Also liebe Sportsfreunde, wer es heiß mag ist hier genau richtig.
Einschub von Gordon: auf den letzten Metern haben wir uns im Zielsprint gegen zwei weitere Teams durchgesetzt.

Zu den Tagesdaten
Kilometer                               87,31
Höhenmeter                           3424hm
Gesamtfahrzeit                       6:30:25
Durchschnittsgeschwindigkeit   13,43
Durchschnittspuls Gordon        160
Durchschnittspuls Falko           134
Wertung
Men          148 (Vortag 149)
Gesamt     tragen wir morgen nach…
                (Findet man aber auch unter http://www.bike-transalp.de
Gesamtfahrzeit bestes Team  4:01

Zur Hotelwertung:
Gestern waren wir im Stolzenhof in Reith im Alpbachtal untergebracht. Die Zimmer waren entsprechend der Gegend sehr schön eingerichtet, das Bad war sauber und die Familie, die diese kleine Pension betreibt, war echt nett und hilfsbereit. Das Frühstück war mehr als ausreichend und das alles für eine Hand voll Euros (25€ pro Kopf).

Zum Auto:
Klasse! Und Nils auch!

P.S.
Wegen Mayrhofen grüß ich Betty und Gudrun ;-)

 

One Response to “Reith im Alpbachtal - Mayrhofen”

  1. Nadine Says:

    Wie die ersten beiden Etappen sind hinter euch und hier sind immer noch keine Anfeuerungsrufe zu lesen?!?!? Och das muss sich aber mal gaaaaanz schnell ändern:

    *go go go* Falko und Gordon!!!!! Ihr packt das und könnt stolz auf euch sein was ihr bisher schon geschafft habt!!!! *go go go*

    So nun hoffe ich auf unzählige Nachahmungstäter beim anfeuern ;-)

    Grüße aus Polch

    Nadine

Leave a Reply