Mayrhofen - Brixen
Servus liebe Sportsfreunde,
um es mal auf den Punkt zu bringen, heute war der Tag nach dem schwersten Tag ![]()
Eigentlich ist wenig Spektakuläres passiert, also höre ich hier schon wieder auf.
Es ging den ersten Berg 1600hm zum Pfitscherjoch hinauf, vorbei am Schlegeisspeicher, in schöner Alpenatmosphäre. Noch genießen wir diese, denn es geht bald in die Dolomiten. Tut mir leid Achim, aber nach 2003 bin ich kein wirklicher Fan. Mal sehen, vielleicht überzeugt mich dieses Jahr mehr. Die Strecke zum Pfitscherjoch war anfangs geteert und es ging durch zahlreiche Tunnel bergauf. Ab dem Schlegeisspeicher folgte dann der trailigere Abschnitt. Teilweise verblockt und teilweise wäre er bestimmt gut fahrbar gewesen. Leider waren wir nicht in einer Gruppe, bei der dies auch erfolgte, so dass man schnell, in einem der kleineren Gänge, über das Geröll hinweg kommt, da einem einfach der Schwung fehlt.
Ohne diesen Schwung blieb ich auch an einem Stück hängen und habe nun eine kleine, aber wirklich nur kleine Schürfwunde am Oberarm. Vermutlich wird diese, wenn wir zurückkommen, schon nicht mehr zu sehen sein (Sorry Ludwika, Deinen Verbandspäckchenglücksbringer brauche ich zum Glück noch nicht J ). Der Schlegeisspeicher ist ein Gletscherstausee (weiteres unter wikipedia.de), soweit wir dies erkennen konnten.
Was sonst noch passierte: Gordon und ich waren heute stark am fighten, verlorenen Boden wieder gut zu machen und halfen uns gegenseitig die Berge hinauf und hinab zu kommen.
Ab dem Pfitscherjoch ging es eigentlich nur bergab. Warum „eigentlich“ wird sich die Mehrheit von euch verehrten Begleitern dieser kleinen familiären Webseite fragen. Und ich sage, ihr fragt euch das zurecht! Es war ja eigentlich nur noch eine Bergabfahrt, aber es fehlten noch über 600hm zu unserem Glück ins Ziel zu kommen. Die Strecke war anfangs kiesig-flowig und man konnte sehr gut bergab schiessen, schön durch die Kurven jagen und Leute überholen. Später aber dann ging es auf Asphalt, bei ordentlichem Gegenwind, Richtung Brixen. Als es flacher wurde waren immer noch gut 30km zu fahren. Also reintreten und Züge erwischen. Leider gelang uns dies anfangs nicht so gut, jedoch hatten wir nach der letzten Zielverpflegung einen der Züge wieder gefunden und Gordon und ich konnten dann den Zug ganz gut halten. Die zahlreichen Steigungen die wir dabei überwinden mussten und dies oft auch mit zusammengebissenen Zähnen, wollen wir gar nicht weiter erwähnen. Fahrtechnisch war die heutige Etappe eher mau soweit man mit einem Fahrrad auf einer asphaltierten Strasse zurechtkommt. Insgesamt kann man sagen, dass Gordon sich ein bisschen erholt hat und mir es den Strapazen entsprechend doch ganz gut geht. Ich hoffe natürlich das ersteres besser wird und letzteres so bleibt. Morgen ist Bergfest, dann haben wir die Hälfte der TransalpChallenge 2007 hinter uns. Mit mehr als 3000hm wartet aber eine happige Etappe auf uns. Sodenn liebe Leute, auf eine Neues.
Zu den Tagesdaten
Kilometer 94,40
Höhenmeter 2252hm
Gesamtfahrzeit 4:52:05
Durchschnittsgeschwindigkeit 19,42
Durchschnittspuls Gordon 155
Durchschnittspuls Falko 142
Wertung
Men 142 (Vortag 148)
Gesamt 209 (Vortag 249)
Gesamtfahrzeit bestes Team 3:40 (in etwa)
(Strobel und noch einer)
Zur Hotelwertung:
Gestern waren wir im Haus Egitz in Mayrhofen untergebracht. Auch wenn wir im Keller untergebracht waren, war diese Pension mit Abstand die Beste. Der Keller war sehr schön kühl, hatte einen phaetten Fernseher, theoretisch eine Sauna und ein nettes Bad. Der Hammer war, wir haben sogar Zugang zur Werkstatt bekommen, so dass unser Betreuer Nils wie immer einen 1A Job machen konnte. Der Wirtin von dieser Stelle noch mal ein ausdrückliches Lob, auch wenn sie dies wahrscheinlich nicht lesen wird. Aber wir würden immer wieder gerne dorthin zurückkehren. Also liebe Kollegen, nix Hotel oder son Schmarrn, Haus Egitz rules!
Hier noch eine Meldung von Nils: Frau Egitz, wir holen noch die RockyMountain Montageschürze ab!
Zum Auto:
Ein weiterer Tag mit diesem treuen Begleiter von Hertz! Über den Brenner und durch die Hitze, der Gute macht anscheinend alles mit. Selbst sechsfaches Abwürgen an der Mautstation, weil der Motor so leise ist, bringt dieses Ding nicht aus der Fassung. Respekt!