Arabba - Predazzo

Hallo liebe Sportsfreunde,

der heutige Bericht wird relativ kurz, da ich mich im letzten Bericht ja bereits ausgiebig über verschiedene Themen ausgelassen hatte. Heute ging die Etappe von dem erwähnten, nicht zu empfehlenden Arabba nach Predazzo in den Dolomiten.
Wegen dem Fauxpas von gestern und der damit erreichten Platzierung, wurden wir in den Startblock D degradiert und durften mal zuschauen, wie es aussieht, wenn die ersten drei Startblöcke starten. Nachdem wir gestartet waren, war wegen einem Bach und einem 26% Anstieg auch schon wieder Schluß mit der Fahrerei und für hundert Meter hieß es wie so oft: Schieben. An dem weiteren Aufstieg passierte nicht wirklich viel. Erst als wir an einer Skipiste ankamen, die im Zick-Zack (danke Ulli für den Wahnsinnstipp) bezwungen werden musste, konnte man schon wieder das Fluchen anfangen. Die anschließende Abfahrt war, wie die Abfahrten in den Dolomiten so sind: langweilig. Man darf es mit der Geschwindigkeit nicht übertreiben, der Untergrund ist steinig, trocken und lose und die Bremsen geben sich die beste Mühe zur Verzögerung. Manche Kameraden probieren dann doch an einem vorbeizuschiessen und stürzen dann wegen Selbstüberschätzung. Die höfliche Frage, ob es demjenigen gut geht, gebietet sich natürlich. Nach einer der vielen Straßenabfahrten, ging es heute ausnahmsweise mal auf einen chilligen Trail, der wirklich Spass machte. Mit einer etliche Kilometer dauernden Abfahrt ging es dann auf den Karerpass. Oben angekommen ging es erneut über einige Kilometer bergab und wie mir viele Fahrer bestätigten, wurde die Verpflegung herbeigesehnt, welche aber erst nach weiteren Kilometern folgen sollte. Die Orga sollte bei dem Wetter der letzten Jahre vielleicht doch überlegen, ob es für die Fahrer nicht sinnvoller wäre, die 2. Station nicht entfernter als 40km von der ersten entfernt liegen zu lassen. Es waren nur noch 8km bergauf und 14km bis ins Ziel. Was in Dreiherrgottsnamen sollen wir im Ziel noch mit Wasser??? Das gleiche Problem wird sich morgen auch stellen, wenn die Verpflegung 50km von der ersten Verpflegungsstelle entfernt liegt. So tragisch wie heute wird dies trotzdem nicht werden, da 20km bergab laufen werden.

Zu den Tagesdaten
Kilometer 76,13km
Höhenmeter 2702hm
Gesamtfahrzeit 4:51:13
Durchschnittsgeschwindigkeit 15,47
Durchschnittspuls Gordon 153
Durchschnittspuls Falko 134
Wertung
Men 156 (Vortag 157 (inoffiziell)
Gesamt 233 (Vortag 259 inoffiziell)

Heute waren wir im Tagesergebnis 115.!!

Gesamtfahrzeit bestes Team wissen wir wieder nicht

Zur Hotelwertung:
Das Hotel „Ru de Mont“ war nichts Besonderes, aber dafür im Preis mit 50€ teuer. Die Zimmer waren mit verhältnismäßig alten Möbeln ausgestattet und die Betten ausgelegen. Das Frühstück war ok. Trotzdem rutscht das Hotel „Ru de Mont“ (ohne Bewertung das es in Arabba liegt) auf den letzten Platz aller besuchten Hotels. Es passt aber zu dem Bild was uns Arabba geboten hat.

Zum Auto:
Der Lichtblick in Arabba

 

Ach ja liebe Leser: Auch wenn es absurd klingt: Kommentare können über Punkt “No Comments” oder “Comments” gesetzt werden. Mario, mach mal was!

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