Zusammenfassung

Zusammengefasst kann man wohl sagen, dass wir leicht hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind. Selbst ohne eine Stunde Zeitstrafe von der 5. Etappe plus die Stunde die uns so auf der Etappe verloren ging, wären wir “nur” in den Top 120 gelandet. :-) Ein Wert den wir eigentlich zumindest gerne zweistellig gesehen hätten. Woran lag es?

Die Leistungsdichte wird von Jahr zu Jahr höher. An den organisierten Gebrauch von leistungssteigernden Medikamenten, wie er in den Foren gerne diskutiert wird, glauben wir nicht in Gänze. Die meisten der Fahrer dürfte clean gewesen sein, auch wenn es sicherlich “spinnerte” gibt, die ihren Körper gerne auf Dauer schädigen wollen. Aber wer Medikamente zur Leistungssteigerung nutzt, hat sowieso bereits einen Schaden.

Die Strecke von diesem Jahr kann man eigentlich nicht zerreden. Es war ein Revival und deswegen kann die Orga wohl wenig dafür, wenn in der Zwischenzeit etliche Teile der Strecke asphaltiert wurden. Vor 10 Jahren fuhr man wahrscheinlich auch noch anders über die Transalp und für damalige Verhältnisse war die Strecke sicherlich ausreichend.

Zu den Etappenorten. Bis auf Arabba hat uns jeder Etappenort gut gefallen. Die Nachverpflegung war jederzeit gewährleistet. Arabba hat uns kulturell überfordert und das al Table hat sich den Gewohnheiten der südlichen Länder entsprechend verhalten. Wir haben uns im Gegenzug typisch für einen Kunden verhalten. Also, da wir uns europäisieren, wird auch bestimmt das al Table lernen, dass der Kunde Geld bringt und nicht der eigene Stolz…. wir können es weiterhin nicht empfehlen.

Zur Hotelwertung: Bis auf das letzte Hotel in Folgaria, waren alle ok. Herausragend waren das Hotel Olympia in St. Vigil und das Haus Egitz in Mayrhofen top. Haus Egitz rules!

Nils: vielen Dank für die Top Betreuung der Räder, vom Gordon und für die Klasse Fahrerei quer durch Europa. Mein Freund Du kannst Auto fahren!!!

Achim: Der Sponsor darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. Danke, Danke, Danke! Durch die materielle und finanzielle Unterstützung und die Aussicht auf die nicht-errungene Siegprämie, haben uns auf jedenfall geholfen.

Es bleibt zu sagen, das die Jeantex bike transalp challenge 2007 ein großer Spass war.

Dank auch an Specialized und Cannondale, die mit dem “rush” und dem “epic” phänomenale Fully-Konzepte entwickelt haben. Das laufrad racing bikes team hat diese dann noch verfeinert.

Endstand:

Kategorie Men :     151

Overall            :     226 von 607 (zumindest wurde diese Anzahl am letzten Abend genannt)

Gesamtfahrzeit:    41:20:10

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