Moin, moin liebe Sportsfreunde,
heute war die Kaiseretappe der 3. Craft Bike Transgermany powered by Nissan von Oberhof nach Bad Steben in Bayern.
Nachdem wir das schöne Oberhof verlassen hatten, ging es direkt raus auf den Rennsteig, einem Pfad der quer durch die Wälder des Thüringer Waldes. Und diese Strecke heute hattes es wirklich in sich. Von normalen Waldautobahnen, leichten Schlammpassagen und viel Kies ging es über etliche kleine Trails Richtung Bayern.
Diese Trails hatten es richtig in sich. Auf “normalen” Streckenabschnitten ist das Gruppenfahren relativ ungefährlich, wenn es jedoch auf Trails mit mehr oder minder 30km/h in einem halben Meter Entfernung hintereinander her geht, dann reagiert man eigentlich nur noch und bekommt von der Strecke nicht besonders viel mit. Bemerkenswert war heute eine Wurzelpassage über geschätzte 5km, welche selbstredend nass war. Toi toi toi konnte ich diese ohne Blessuren hinter mich bringen. Ich hoffe dieses Glück bleibt mir hold! Ansonsten hatte ich, nachdem ich dem Team probike/fbi mit meiner Kartusche ausgeholfen hatte, einen zügigen Zug erwischt, der ansonsten ein sehr “angenehmes” Tempo fuhr. Auch hier hoffe ich für morgen.
Was sonst noch auf der Strecke passierte. In einem der trailigen Abfahrten hat sich ein Fahrer eine Gehirnerschütterung und eine Schlüsselbeinfraktur zugezogen. Ich wünsche ihm unbekannterweise von dieser Stelle gute Besserung. Auf das es schnell heilt!
Zum Schluss ging es auf den letzten 40km, ähnlich wie gestern nochmal gut bergauf und ich muss sagen, dass ich spätestens 15km vor dem Ziel zu fluchen anfing, weil man die Sch…e irgendwann nicht mehr sehen kann.
Angekommen bin ich trotzdem. 120km, 2370hm in 5:32:56. Das heisst Platz 67 in meiner Kategorie und Overall als 96ter. Damit kann ich gegenüber gestern eine kleine Verbesserung verbuchen.
Danke auch an meine Kollegen Rolf und Christoph, welche mich tatkräftig motivieren
Drückt mir die Daumen, dass morgen nicht die Rechnung für heute kommt.
Zur allseits beliebten Hotelwertung:
Etappenort Oberhof - Hotel Apart:
Man muss schon sagen das die Hotels in Deutschland durchweg einen gehobenen Standard haben und gegenüber Italien wenig Kritik zulassen. Versuchen wir es trotzdem. Das Hotel ist ein wenig wie ein normaler Wohnbau und anscheinend auch hierfür geplant gewesen. Toll fanden wir die Multifunktionsfernbedienung für den Fernseher, der leider keinen Videotext hatte. Merkwürdig hingegen wirkte die Küche in dem Zimmer und das klitzkleine Bad mit der RIESENDUSCHE. Aber in Wintersportorten läuft vielleicht manches anders.. :-) Das Frühstuück war ok und lecker. Der Kaffee war gestern aber besser. Wir sind halt starken Stoff gewohnt, sei es aus der Melitta oder aus der Saeco.
Gegessen hatten wir im Felix, einem recht coolen Laden inOberhof. War lecker, vor allem die Ochsenschwanzsuppe.
Zu den Eckdaten der heutigen Etappe:
km 123,70 (wegen Umleitung)
hm 2370
Zeit des Besten: 4:15:07 (das entspricht in etwa einem 30er Schnitt!!!)
Meine Zeit: 5:32:56