Archive for Juni, 2009

Dankeschön

Samstag, Juni 27th, 2009

Was mir noch wichtig ist:

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in welcher Form auch immer unterstützt haben:

Dies ist:

Achim Hölz als mein Teilnahme und Materialsponsor.

Nils Biedert welcher mich mit seiner Anwesenheit, seinem technischen und medizinischen Können und einfach als Freund die ganze Woche und auch schon vorher unterstützt hat und dies trotz oft erwähnter Entbehrungen.

Jürgen Reutelsterz für seinen Heckträger, den ich leider nicht gebraucht habe, aber einfach schon dafür, dass er mir den geliehen hat.

Tim für das Navi! (Achim Deins ist zu alt und Du brauchst ein neues…)

Roland Leuthold, einem schweizer Fahrer aus dem Feld, mit dem man auf der Strecke echt Spass haben kann.

Der Nummer 360 für seine Pumpe.

Matthias Erben für seine echt gute Gastfreundschaft.

Den Unmengen Polizisten, Feuerwehrmännern und sonstigen Helfern, die so ein Rennen erst möglich machen.

Meiner Freundin Aline für ihr Verständnis und die massenhafte Zeit die ich beim Training verbracht habe.

Alle die mich per Internet unterstützt haben: Christoph, Mario, Bettina, Tanja, Gudrun, Peter, Siggi. Ihr seid cool, das ihr sowas überhaupt verfolgt.

Und natürlich meinen Eltern ;-)

So Leute, gleich ist Party. Das war sie, die CRAFT BIKE TRANSGERMANY POWERED BY NISSAN.

Vielen Dank!

Oberwiesenthal - Seiffen

Samstag, Juni 27th, 2009

Liebe Sportsfreunde,

ich melde mich nun heute zum letzten Male und wie ihr an diesem Blog erkennen könnt, bin ich tatsächlich in Seiffen angekommen. Das Wetter hat heute ganz gut mitgespielt, es regnete zumindest nicht!

Weil es heute direkt nach dem ersten Anstieg über Trails ging und ich “vorne” mit dabei sein wollte, wurde der erste Anstieg zu einem Herztest. Drei Minuten nach dem Start lag der Puls schon über 173 und das ist nach 6 Tagen Plackerei schon echt hoch. Es brachte mich aber dahin wo ich wollte, in die Nähe der Top Frauen. Leider endete die Fahrt in dieser Gruppe durch einen Platten, welcher mich 9 Minuten kostete. Da muss man sich das mal reinziehen, es stand Wasser in dem NoTubes System. Irgendwie ist das für mich bis jetzt noch unfassbar! Ob es von der Strecke kommt oder von den Hochdruckreinigern wissen wir noch nicht, aber wir werden das noch rauskriegen. Nachdem ich den Platten durch einen Schlauch ersetzt hatte, eine Patrone beim Versuch das NoTubes System wieder zu reparieren verschoss und die zweite Patrone das Ventil vereiste, hat mir nach MEHRMALIGEM Fragen (ich weiß nicht wieso manche Leute plötzlich alle keinen Pumpen oder Kartuschen mehr haben) die 360 seine Pumpe geliehen. Also Druck drauf und Druck drauf. Es ging durch das Feld und irgendwann erkannte ich alte Bekannte wieder, jedoch nicht die ursprüngliche Gruppe. In den Abfahrten war ich natürlich auch vorsichtiger, weil ich einen weiteren Platten nicht riskieren wollte. So kam ich nach 3:36:01 als 75ter ins Ziel. Meine reine Fahrtzeit war 3:25:56 was dem 49ten Platz entsprochen hätte. Leider hat mich der Defekteteufel erwischt und das bei einem System welches voll erprobt, wartungsfreundlich und relativ unkaputtbar ist.

So ist das nunmal.

Ingesamt habe ich für die gesamte Strecke 29:06:18 gebraucht und dies unter echt harten Bedingung. Regen und Nässe waren an 6 von 7 Tagen unser Begleiter.

Zur Hotelwertung:

Das Rotgiesserhaus in Oberwiesenthal ist schön, gepflegt aber für Leute wie uns sind die Besitzer glaube ich dann doch zu spiessig.

Zur Ortswertung:

Oberwiesenthal ist ein schöner Ort und mit dem Fichtelberg hat es eine alpenähnliche Attraktion. Von allen Orten war dies klar der schönste und infrastrukturell am meisten entwickelte. Das Bild wird nur durch eine fehlende Pizzeria getrübt. Also liebe Italiener - auf nach Oberwiesenthal und mal nen Laden aufmachen. Ich denke das lohnt sich. 5 von 6 Punkten.

Zu den heutigen Eckdaten:_

81km

1600hm

Zeit des Besten: 2:52:56,9

Meine Zeit: 3:36:01,5

Schöneck - Oberwiesenthal

Freitag, Juni 26th, 2009

Moin Moin liebe Sportsfreunde,

heute ging die vorletzte Etappe von Schöneck nach Oberwiesenthal zu Ende. Sie führte uns in der Nähe der tschechischen Grenze über den Fichtelberg nach Oberwiesenthal - nach meinem Kenntnisstand dem zuhause von Jens Weißflog.Trotz angekündigtem Regen zeigte sich ab 9:00 Uhr die Sonne und schien stellenweise richtig kräftig. Nach kurzem neutralisierter Startphase ging es direkt in den ersten Anstieg, welcher auf einem Trail endete, der nur so von Wurzeln gespickt war. Und nun die klassische Ratefrage: Wie sind so Wurzeln in der Regel auf der Craft bike Transgermany powered by Nissan? hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm…. nass.

Und so wurde dort gefahren, getragen, gefahren, Fuss raus, Fuss wieder eingeclickt usw. Nach 2km war aber auch dies Farce wieder vorüber.  Dann ging es in einer schnellen Gruppe, u.a. dem heutigen dritten der Masters und der Vierten der Frauen weiter über Schotter und Strassen. Wir schlossen auch auf eine weitere Gruppe auf. Nach einer glitschigen Abfahrt, welche die volle Konzentration forderte, erreichten wird nach einem kurzen Strassenstück dann nach ca. 2h 45 den Fichtelberg, welcher es nochmal in sich hatte. Bei Anstiegen über 20% war dies nochmal richtig anstrengend. Danach ging es aber endlich bergab - Über eine harte mit Wellen gespickte Abfahrt- ins Ziel. Insgesamt fuhr ich die 78,48km und fast 1900hm in 3:29:42,9 und wurde heute in meiner Kategorie 54ter.

Zur allseits beliebten Hotelwertung:

Hotel Falkenstein in Falkenstein.

Das Hotel war super. Eine Badewanne, gute Ausstattung und ein alter Nokia Fernseher - leider aber kein zusätzlicher Fernsehraum, ö.ä. Die Preise vom Weizen betrugen 2,90€ und sind für ein Hotel echt moderat. Um fliessend zur Ortswertung überzugehen: In Schöneck war nicht wirklich viel los. Bis wir eine Gasstube zum Essen gefunden hatten, waren schon wieder einige Kilometer in den Beinen. Die Brauereischänke bot aber super essen und reisst deswegen den Schnitt auf 3 von 6 Punkten für Schöneck. Ansonsten ein verschlafenes Nest zum Ausruhen.

Die Eckdaten:

78,48km

1858hm

Zeit des Besten: 2:52:39,2

Meine Zeit: 3:29:42,9

So Leute morgen geht es nach Seiffen. Einmal noch!  Haltet mir die Daumen!

Bad Steben - Schöneck

Donnerstag, Juni 25th, 2009

Guten Abend meine Damen und Herren,

heute ist die vorvorletzte Etappe zu Ende gegangen. Diese führte uns vom idyllischen Bad Steben nach Oberhof. Leider spielte der Wettergott nicht ganz mit - es regnete schon heute morgen… …und ich konnte mich nicht wirklich zwischen Regenklamotten oder Windjacke und Rennklamotten entscheiden. Weil es bis zur Startzeit um 9:00 nicht regnete, blieb ich dann bei der letztgenannten Kombi. Diese war dann um 9:02 auch schon wieder klitschenass. Zum Glück legte sich der Regen auch wieder und ging teils in Niesel oder Nebel über.
Die heutige Strecke war dadurch jedoch auch charakterisiert. Sie war einfach nur nass, matschig, rutschig, teilweise gefährlich. So wurden die schönen Trails zu matschigen Trails, Wurzeln und Wiesen zu Rutschpartien. Kurze Auszüge aus der heutigen Etappe. Angrenzend an eine schmalen Holzbrücke war ein Metallstück in den Bioden eingelassen, welches mich fast zerrissen hätte. Mein Lenker stand schon paralell zum Rahmen und irgendwie habe ich das Rad noch abgefangen. Mehrere Kilometer später ging es an einem Feld und Waldrand hinunter in den Wald. Der Fahrer vor mir ist auf der Strecke am Rand von einer Längsrille abgerutscht und in den Acker geflogen, es ist ihm aber nichts passiert. Ich selbst hatte mehrfach die Längsrille nur noch mit meinen leicht querstehenden Rad passiert und bin kurzzeitig durch einen Acker. Sorry an den Bauern. Die Gerste wird sich schon wieder erholen!
Gleiches galt für Bergauf und Bergab Passagen von Trails. Schlamm, Matsch, Modder…. Mein Rad sah dementsprechend aus. Die Gruppe mit der ich unterwegs war zeigte sich als relativ homogen und wurde nur an Verpflegungsstationen auseinandergerissen.
So kam ich mit Claudia Seidel ins Ziel, 6te der Frauen. Insgesamt war ich für die 102km 4:37:36,5 unterwegs und erreichte das Ziel als 61. unter den Männern und 88. overall. Ich freue mich :-) @Christoph - ich nähere mich an…. :-D

Leider habe ich gestern meine geliebte Uvex Brille verloren :-(( ich trauere ihr echt nach - und ihre Nachfolgerin tritt ein schweres Erbe an…

Zur allseits beliebten Hotelwertung:
Gasthof Hubertus - Bad Steben

Der Gasthof Hubertus war wieder nicht in Italien - jedoch erinnerte der Teppich im Haus daran. Ansonsten haben sich die Gastgeber, welche vor 2 Jahren das Haus übernommen haben, sich große Mühe gegeben. Weiter so. Toll war auch der Edeka in der Nähe und die Löwen die im ganzen Ort rumstanden. Das Bild vom Löwen des Fleischers folgt auf jedenfall.

Weil ansonsten in den Hotels nicht so viel los ist und Schöneck ein Kaff ist führen wir ab heute die Ortswertung ein.
Bad Steben erhält hier 4 von 6 Punkten, vor allem wegen der Löwen und des echt schicken Kurbades. Aber Leute, schafft mal den Schwachsinn der Kurtaxe ab. Rentner sind zwar ein zahlungswilliges und zahlungsfähiges Publikum aber eine Kurtaxe muss trotzdem nicht sein.

Zu den Eckdaten der heutigen Etappe;
102 km (die Strecke wurde mal wieder geändert)
2200 hm
Zeit des Besten: 3:48:36,6
Meine Zeit: 4:37:36

@ Gudrun, Bettina, Christoph: ihr seid cool! Aber Jürgen R. hat vorgestern angerufen (privat versteht sich) ;-)

Kommentare

Mittwoch, Juni 24th, 2009

falls jemand mir mal was schreiben will. Unten den Beiträgen findet ihr den Punkt “no comments” oder “x comments” - einfach anclicken und losschreiben. Muss dann nur noch vom Admin genehmigt werden und schon sehen Nils und ich das!

Oberhof - Bad Steben

Mittwoch, Juni 24th, 2009

Moin, moin liebe Sportsfreunde,

heute war die Kaiseretappe der 3. Craft Bike Transgermany powered by Nissan von Oberhof nach Bad Steben in Bayern.

Nachdem wir das schöne Oberhof verlassen hatten, ging es direkt raus auf  den Rennsteig, einem Pfad der quer durch die Wälder des Thüringer Waldes. Und diese Strecke heute hattes es wirklich in sich. Von normalen Waldautobahnen, leichten Schlammpassagen und viel Kies ging es über etliche kleine Trails Richtung Bayern.

Diese Trails hatten es richtig in sich. Auf “normalen” Streckenabschnitten ist das Gruppenfahren relativ ungefährlich, wenn es jedoch auf Trails mit mehr oder minder 30km/h in einem halben Meter Entfernung hintereinander her geht, dann reagiert man eigentlich nur noch und bekommt von der Strecke nicht besonders viel mit. Bemerkenswert war heute eine Wurzelpassage über geschätzte 5km, welche selbstredend nass war. Toi toi toi konnte ich diese ohne Blessuren hinter mich bringen. Ich hoffe dieses Glück bleibt mir hold! Ansonsten hatte ich, nachdem ich dem Team probike/fbi mit meiner Kartusche ausgeholfen hatte, einen zügigen Zug erwischt, der ansonsten ein sehr “angenehmes” Tempo fuhr. Auch hier hoffe ich für morgen.

Was sonst noch auf der Strecke passierte. In einem der trailigen Abfahrten hat sich ein Fahrer eine Gehirnerschütterung und eine Schlüsselbeinfraktur zugezogen. Ich wünsche ihm unbekannterweise von dieser Stelle gute Besserung. Auf das es schnell heilt!

Zum Schluss ging es auf den letzten 40km, ähnlich wie gestern nochmal gut bergauf und ich muss sagen, dass ich spätestens 15km vor dem Ziel zu fluchen anfing, weil man die Sch…e irgendwann nicht mehr sehen kann.

Angekommen bin ich trotzdem. 120km, 2370hm in 5:32:56. Das heisst Platz 67 in meiner Kategorie und Overall als 96ter. Damit kann ich gegenüber gestern eine kleine Verbesserung verbuchen.

Danke auch an meine Kollegen Rolf und Christoph, welche mich tatkräftig motivieren ;-)

Drückt mir die Daumen, dass morgen nicht die Rechnung für heute kommt.

Zur allseits beliebten Hotelwertung:

Etappenort Oberhof - Hotel Apart:

Man muss schon sagen das die Hotels in Deutschland durchweg einen gehobenen Standard haben und gegenüber Italien wenig Kritik zulassen. Versuchen wir es trotzdem. Das Hotel ist ein wenig wie ein normaler Wohnbau und anscheinend auch hierfür geplant gewesen. Toll fanden wir die Multifunktionsfernbedienung für den Fernseher, der leider keinen Videotext hatte. Merkwürdig hingegen wirkte die Küche in dem Zimmer und das klitzkleine Bad mit der RIESENDUSCHE. Aber in Wintersportorten läuft vielleicht manches anders.. :-)  Das Frühstuück war ok und lecker. Der Kaffee war gestern aber besser. Wir sind halt starken Stoff gewohnt, sei es aus der Melitta oder aus der Saeco.

Gegessen hatten wir im Felix, einem recht coolen Laden inOberhof. War lecker, vor allem die Ochsenschwanzsuppe.

Zu den Eckdaten der heutigen Etappe:

km  123,70 (wegen Umleitung)

hm 2370

Zeit des Besten: 4:15:07 (das entspricht in etwa einem 30er Schnitt!!!)

Meine Zeit: 5:32:56

Bischofsheim - Oberhof

Dienstag, Juni 23rd, 2009

Guten Abend meine Damen und Herren,

heute führte die Königsetappe von Bischofsheim nach Oberhof. Und es war in der Tat die bislang schwerste Etappe. Ich erinnere mich nicht das auf der Transalp 06 oder Transalp 07 eine so anstrengende Etappe zu absolvieren war. Dies lag vor allem an den mehr als 2500 Höhenmetern und den 93km sowie dem abartig starken Wind. Bereits zu Anfang der Etappe wehte der Wind auf den Höhen der Rhön mit heftigen Böen. Und dies blieb auch die gesamte Etappe so. Immer wieder wehte der Wind aus allen Richtungen. Und leider schaffte es die Gruppe in der ich unterwegs war nicht, einen vernünftig funktionierenden Kreisel zu bilden. Dies ist schon ein Phänomen, vor allem weil einige meinen, dass sie mit “Saugen” weiter kommen. Nein liebe Leute, in der Gruppe ist man stark! Noch zu den Anstiegen: sie erinnerten schon ein bisschen an die Alpen und sie kosteten richtig Körner. Was zum Schluss noch die Krönung war, war der matschige Boden und eine beschissene Abfahrt nach Oberhof.

Trotzdem bin ich auf dem 89. Platz in meiner Kategorie in Oberhof angekommen. 5:01:50 sind zwar nicht eine sagenumwobene Zeit, aber unter den gegebenen Voraussetzungen: Wind, Berge, Schlamm bin ich zufrieden.

Zur allseits beliebten Hotelwertung:

Wir waren in der letzten Nacht im Gasthof “Zum Lamm” in Bischofsheim untergebracht. Der Gasthof war soweit in Ordung und lässt weder besondere Kritik noch besonderes Lob zu. Das einzige was auffiel, war das dreckige Türschloss im Bad. Das könnte man mal mitputzen.

Wegen fehlender Kritik haben wir uns heute abend dazu entschlossen auf eine vergangene Hotelwertung zu verweisen:

tadaaaa!

Hotelwertung “Classics”

aus Transalp Challenge 07 - Folgaria - Riva del Garda

“Hotelwertung:

das letzte Hotel war auch das letzte Hotel. Wer schonmal in Hohenschönhausen (Ex Stasi-Gefängnis) war, kann  sich bildlich vorstellen, wie es dort aussieht. Ich wusste gar nicht, dass nach Schließung der DDR Teile nach Italien verkauft wurden. Das Cristallo in Folgaria ist zur Party bestimmt zu empfehlen. Es hat auch mit Abstand diese Hotelwertung verloren… abgebrannte Croissants zum Frühstück, 1 Tage alte Berliner und Schinken zum Kette fetten sind dann doch nicht unser Ding.”

Eckdaten der heutigen Etappe:

95,97km

2674  hm

5:01:50

Platzierung heute Kategorie men: 89

Platzierung men: 78 (-2)

Platzierung overall 110 (-9)

Frammersbach - Bischofsheim

Montag, Juni 22nd, 2009


Einen schönen guten Abend meine Damen und Herren,

heute ist der zweite Tag der Craft Bike Transgermany powered by Nissan vorübergegangen. Um direkt etwaigen politischen Diskrepanzen entgegen zu wirken, möchte ich sagen, dass wir uns in dem Erzkatholischen und den Bayerischen Landesvater Seehofer geführten Land sehr wohl fühlen.

Ein herzliches Dankeschön an die CSU!

Was sonst noch wichtiges passierte, ach ja, die Transgermany. Heute war ein echter Dreckstag!

Mit einer Zeit von 3:43:28 habe ich die 84,7km und 2100 hm hinter mich gebracht und ab dem 3ten Kilometer wurde die Sache schon langsam feuchter und ab dem geschätzten 20km matschiger, weil es zuerst nur zu nieseln und später zu regnen anfing. Summa summarum: eine ganz schöne Sauerei… ..Bilder folgen noch. Auf dem gestrigen Briefing wurde bereits vor Schlammlöchern gewarnt und das beste Schlammloch erwischte ich ca. 12km vor Bischofsheim. Den Modder habe ich inzwischen aus meinem rechten Schuh wieder entfernt…. …und die Socken hängen draussen auf dem Balkon. Im Rahmen des inoffziellen Ergebnisses werde ich als 76 in der Kategorie Men und als 101er overall, also über alle Kategorien geführt. Erste Viertel ist schon in Ordnung ;-)

Um nun endlich zur allseits beliebten Rubrik „Hotelranking“ zu kommen. Also Nils und ich waren gestern im Flörsbacher Hof untergebacht. Das Hotel liegt im gleichnamigen Ort Flörsbach und ist ein altes aber modernisierte Hotel. Es ist sogar so modern, dass ich gestern um halb elf, als ich eigentlich schon schlafen wollte, im Bad eingesperrt war. Wie kam es dazu? Um auf eine „normale“ Tür zu verzichten, wurde eine Glastür in das Zimmer eingebaut. Diese bewegte sich auf Schienen an der Decke und einer Führung am Boden. Wenn nun diese Tür aus den Schienen geht, dann lässt sie sich einfach nicht mehr bewegen. So geschehen am gestrigen 21.06.2009 in Flörsbach, Flörsbacher Hof, Zimmer 3. Ihr werdet euch jetzt sicher fragen, wie kam ich da wieder raus. Nils war nämlich im Fernsehzimmer und ich relativ allein. So versuchte ich also die Tür irgendwie zu bewegen und dies klappte auch, da sich die Führung am Boden verabschiedete. So konnte ich das Glas soweit in den Raum kippen, dass ich gerade so zwischen Wand und Tür hindurchpasste, ohne dass diese sich aus den Schienen verabschiedete. Der Hotelier schien mir dann um 22:35 nicht so sonderlich überrascht und wollte ein ernste Wörtchen mit dem Schreiner reden. Optimum wäre es hier aus unserer Sicht eine schiebbare Holztür, welche auch mit der Wand abschließt, einzubauen. Indiskretion ist nämlich ansonsten das von Nils unter 99 Begriffen für eine Glastür am meisten gewählte Wort, um die Funktion für eine Badtür zu beschreiben. Ich gebe ihm hier absolut Recht.

Ansonsten war das Hotel top. Nette Angestellte, sauber, wie gesagt alles sehr neu, 1A Frühstück mit anscheinend selbstgemachter Marmelade und das ganze für gerade mal 77€ für 2 Personen.

So das war es erstmal…

Erbach - Frammersbach

Sonntag, Juni 21st, 2009

Schönen Guten Abend meine Damen und Herren,

heute startetet die erste Etappe der 3. Craft Bike Transgermany powered by Nissan - ja so heisst diese Veranstaltung und Nils und ich können das schon auswendig! :-)

Die Etappe startete bei bestem Wetter und angenehm kühlen Temparaturen vor dem Schloss in Erbach. Dort versammelten sich geschätzte 460 Fahrer um die Strapazen von Erbach bis Seiffen auf sich zu nehmen.

Punkt zehn Uhr ging es los: Neutralisierter Start. Danke an die Hessischen Behörden möchte man da sagen. Denn was in Bayern möglich ist, das muss noch lange nicht in Hessen möglich sein. Aber wenn man den Ministerpräsidenten kennt, dann ist die Sache ja schon mehr oder minder erklärt-

Nach den ersten paar Bergen wurden wir dann von der Rennleitung über die Mainbrücke in geleitet und angekommen in Bayern ging es denn auch gleich los. Das Profil der Strecke glich in Ansätzen dem Hessischen Ministerpräsidenten.

Weniger steile als vielmehr viele Anstiege und entsprechend viele Abfahrten machten sich drauf und dran mir und wahrscheinlich auch den anderen die Kraft aus den Beinen zu ziehen. Trotz einem abartig hohen Puls lief es dennoch gut.

Die Strecke ging größtenteils über den Eselsweg, einem alten Weg zum Salztransport. Und der Weg hat es in sich! Sowohl Trails als auch Autobahnen, Steine, Wurzeln, Sand, extreme Anstiege - es war alles dabei. Und nach 102 km waren wir dann auch in Frammersbach angekommen. Ich wurde dabei in meiner Kategorie 77 und bin damit eigentlich zufrieden.

Ich hoffe natürlich, das es morgen ähnlich läuft. Also haltet die Daumen!

Meine Zeit: 3:04:51

Zeit des Besten: 2:20:31

Höhenmeter: 2257

Kilometer: 102,08 davon ca 29 neutralisiert

Die allseits beliebte Hotelbewertung gibt es erst ab morgen… Wir müssen hier ja erstmal eine Nacht verbringen!

Die erste Nacht durften wir bei Matthias Erben verbringen- der eine Topnote von uns erhält. Er hat lecker Essen gemacht, uns eine Matratze und ein Bett zur Verfügung gestellt und uns zum Start begleitet. :-) Also nochmal vielen Dank!!

1. Tag bis zur Transgermany

Samstag, Juni 20th, 2009

Moin Moin liebe Sportsfreunde,

ich komme gerade von einer kleinen Feier mit meinem Betreuer Nils zurück und morgen geht es los. Wir fahren, nachdem wir am frühen Abend die Akkreditierung in Erbach besucht haben, erstmal zu Matthias, einem Freund von Achim und einem Transalp-Tourer mit dem ich auch schon eine lustige Woche durch die Alpen erlebte. Dort dürfen wir dann auch nächtigen. Sehr sehr cool!

Ich hoffe das wir nichts vergessen und der Wettergott auf der Seite der Transgermany-Fahrer steht…

ride on, ride on… :-)